Born to play live
Die letzte Phase von Soundtracks Of Our Lifes ist am 17. Januar 2016 mit einem fulminanten Abschlusskonzert im Werk9 zu Ende gegangen. Die Kinder hatten die Möglichkeit ihre Kompositionen und Liveperformances in einem professionellen Ambiente zu präsentieren. Soundchecks und Generalproben gehörten ebenso dazu wie Lampenfieber und so manche haben sich während der letzten Tage als richtige Rampensäue entpuppt. Auf der anderen Seite war es für viele bei app2music interessant zu sehen, was die anderen auf die Beine gestellt haben und für andere Wiederum war es wohl auch das erste mal, dass sie überhaupt auf einer Bühne bzw. im Rampenlicht standen.
Die Erfahrung auf der Bühne zu stehen und zu performen war auch im Nachhinein Gesprächsthema in den AG-Sitzungen. Es wurde diskutiert, was man in Zukunft besser oder vielleicht auch einfach anders machen könnte.
Die Möglichkeit reflektiv mit der eigenen Arbeit und den Resultaten umzugehen, bot sich an der Stechlinsee-AG ein zusätzliches Mal durch die Aufnahme der Songs. Letztendlich wurden die live performten Spuren noch einmal sauber aufgenommen, so dass die AG-teilnehmer/innen ihre Werke mit nach Hause nehmen können.
Endspurt
Dagegen waren die letzten Vorbereitungen vor der Generalprobe und dem Abschlusskonzert etwas hektisch, da die Songs noch den letzten Feinschliff benötigten. Die Gruppe „Jax of Berlin“ von der Grundschule am Rüdesheimerplatz präsentierten den Song „Battle of the Year“.
Jax of Berlin mit dem Song „Battle of the Year“.
Eine Mischung aus fetten Beats komponiert mit dem Sequenzer der App DM1 und wabernden Synthsounds mit der Hilfe der Apps Soundprism Pro und Soundprism Electro. Außerdem gab es improvisierte Elemente mit Mandolinen-Sound von der App Thumbjam und eine Akkordbegleitung mit der App Fiddlewax.
Stagetime
Die Stechlinsee Grundschule bot eine eklektische Mischung. Die Themen der Songs reichten von existenzialistischen Fragen, Sehnsucht aber auch Vorfreude auf das zukünftige Geschwisterkind. Die Stücke wurden in der AG zuerst mit Garageband komponiert. Die Darstellungsformen beinhalteten ein Gedicht mit Sounduntermalung sowie einer Liveperformance von zwei Thumbjam-Violas. Des weiteren, gab es eine Symbiose aus live Querflöten und Chordion-Flächen und es wurde sogar eine Choreografie vorbereitet.
Letztendlich war es eine tolle Erfahrung für die Teilnehmenden aber auch für das Publikum. Auf der Leinwand war es nämlich möglich, über eine Liveübertragung zu beobachten was und wie die zahlreichen Künstler/innen die verschiedenen Apps benutzten. Insofern war es interessant zu beobachten wie sich in Zukunft die Symbiose aus Liveperformance und Visualisierungen kreativ nutzen lässt.
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