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Licht, mehr Licht!?

Marc Godau | 28. April 2014

Erhellend an der heutigen Stunde war nicht nur, dass die Sonne nach einem kräftigen Hagelschauer genau in dem Moment hervorkam, als wir vollständig waren (wie man im Video sieht). Ebenso zeigte mir das Arbeiten an Lights, wie gut eingespielt wir bereits sind. Es kommen viel mehr Einfälle aus der Gruppe und beim Spielen achten wir gemeinsam aufeinander. Wir werden immer mehr zu einer Band.

Am heutigen Mittwoch (8.4.) hatte ich für die AG-Veranstaltung eine Stundengestaltung angedacht, die sich noch etwas mehr an der Gruppe orientiert. Ich wollte die Schüler_innen in die Planung ihrer Appmusik-AG direkt einbeziehen. In den vergangenen Wochen hatte ich jeweils für die Stunde eine Planung vorbereitet, die dann innerhalb der AG verfolgt wurde. Dies heißt nicht, dass damit alles kleinschrittig vorgeplant wurde, sondern dass eben auch freie Phasen, wie die Themenfindung in der Gruppe geplant wurde. Da ich dies jedoch als intransparent für die Teilnehmer_innen erlebte, wollte ich die AG dahingehend noch mehr öffnen.

Aufhellung des Stundenverlaufs

Es sollte transparenter für uns alle werden! Ich schrieb mögliche Themen bzw. Musikstücke, auf sechs Zettel. Diese waren – wie auch im Video zu sehen – wie folgt beschriftet:

  • Wake me up

  • Happy

  • Unser Musikstück

  • Lights

  • Musikapps ausprobieren (sog. AppSwitch Session)

  • ?

 Die ersten drei Stücke bezogen sich auf die Wiederholung bisher gespielter Musik. Das verbundene Ziel wäre, das gemeinsame Üben und damit eine Verbesserung der Stücke in Hinblick auf eine baldige Aufführung im Rahmen eines Schulkonzertes. Auf das Stück Lights von Ellie Goulding hatten wir uns in der letzten Woche mit 6:7 Stimmen geeinigt.

Das Thema Musikapps ausprobieren wollte ich nun nicht mehr situativ einsetzen; etwa wenn ich merke, dass eine Pause bzw. Unterbrechung der aktuellen Arbeit o.ä. nötig sein könnte.  Ich wollte es vielmehr eine festes Format ausprobieren, in der jede/r für 10 Minuten ungestört (mit Kopfhörern) unterschiedliche Apps austesten kann, die sogenanne “AppSwitch Session” (siehe auch hier).

A2M 2014-09-04 Appswitch

Mitchy Blake probiert die App SoundBrush aus

Und schließlich stand das ?-Symbol einerseits für die Frage meinerseits nach den Wünschen der Gruppe. Andererseits sollte damit nochmals betont werden, dass jede/r sich einbringen kann, weil dies schließlich den Grundansatz von app2music widerspiegelt. Ich hatte ja bereits in anderen Blogbeiträgen erwähnt, dass ich ein direktes Einbringen von Musikvorschlägen oder Ideen in der Anfangszeit eher seltener beobachtete.

Die Zettel wurden auf dem Tisch ausgebreitet, damit die a2m-Schüler_innen den Verlauf der heutigen AG-Veranstaltung anhand von 4 Zetteln festlegen. Wir einigten uns darauf, erst Apps auszutesten, als zweites an Lights weiterzuarbeiten, danach uns auf ein neues Stück zu einigen (das war das “?”) und  schließlich – so wir noch Zeit hätten – Happy zu wiederholen.

Lights – Lights Lalala-Lights

Ellie Gouldings Hitsingle konnten wir schnell in der Gruppe umsetzen. Dies schreibe ich auf der einen Seite der Gruppenmotivation in dem Sinne zu, dass die Gruppe den Song größtenteils unbedingt machen wollte. Auf der anderen Seite liegt Lights eine übersichtliche Harmonik und Songstruktur zugrunde. Im Song werden (nur) 4 Akkorde (G#m-F#-E-C#m) gespielt, wodurch man sich schneller auf ein gemeinsames Musizieren konzentrieren kann, da man für die einzelnen Passagen nicht lange Übezeiten ansetzen muss.

app2music_ehlers_April2014c

Die vier Akkorde fallen leicht.

Wir hatten uns in der letzten Woche schon darüber verständigt, wer welche Stimme übernimmt. Für die Umsetzung nutzten wir nun folgende Apps:

  • Die für den Song charakteristische Arpeggien-Figur wird auf GeoSynth,

  • Bass, Drums sowie ein Lights-Gesangssample auf GarageBand

  • und schließlich eine harmonische Begleitung auf Soundprism gespielt.

  • Den Gesang übernehmen GG (Hauptgesang) und ich (Background).

Ein neues Stück kommt ans Licht

Nachdem wir Lights auf einen für uns annehmbaren Stand hatten, gingen wir zum ?-Symbol über. Interessanterweise fragte mich GG als erstes, was ich denn wolle, was wir machen 🙂 . Ich entgegnete ihr, dass ich mir Vorschläge aus der Gruppe wünsche über Musik gleich welcher Art. Wir unterhielten uns in der Gruppe darüber, ob wir ein Stück nachspielen oder eines selbst komponieren wollen. Schließlich sollte es eine Eigenkomposition sein. Jetzt mussten Apps dafür ausgewählt werden. Ich schlug vor, dass jede/r die App, die er oder sie am meisten mag, einsetzen solle. Dementsprechend schlug ich vor, dass man durchaus Soundrop nutzen könne, die besonders von den 7.-Klässler_innen gemocht wird.

Manche Musikapps geben erst einmal Rätsel auf.

Manche Musikapps geben erst einmal Rätsel auf.

Nun die Aufgabe, innerhalb von 10min eine App und vielleicht erste Ideen zu finden, die den Ausgangspunkt für das Stück darstellen sollten. Wir stellten uns gegenseitig die Ideen vor und versuchten erste Gedanken für das Stück zusammenzutragen. Da die Zeit stark fortgeschritten war, konnten wir nur einen ersten Eindruck davon bekommen, welche Apps wohlmöglich im Stück vorkommen und wie ein Zusammenklang klingt. Darunter waren z.B. die Apps Soundrop, Loopseque, Galileo, Musyk und Magic Piano für Samsung. Dazu versuchten wir in den letzten Minuten ein wenig zusammen zu spielen, um uns auf diese besondere Mischung der Apps einstellen zu können. Das Stück fertig zu bekommen, soll das Ziel der nächsten Stunde sein.

Licht, mehr Licht?

In meiner Wahrnehmung gestaltete sich die Appmusik-AG als sehr konstruktiv, wobei sich alle besonders in Gestaltungsphasen wie beim Erarbeiten von Lights oder der neuen Komposition einbrachten. Vielleicht lag das daran, dass allen der Ablauf der Veranstaltung klar war und die Schüler_innen daher besser mitdenken konnten. Sicherlich lernen wir uns auch als Gruppe immer besser kennen und verstehen und können so effektiver und lustvoller miteinander agieren. Wir werden eben immer mehr zu einer Band.

Meine hieraus hervorgehende Frage richtet sich heute diejenigen, die in irgendeiner Form in Musik-AGs teilnehmen, sei es als interessierte Schüler_in oder als Anleiter_in.

Wie schafft ihr es gemeinsam, dass die Band zur Band wird? Ist das überhaupt möglich für organisierte AGs und wenn ja, wie?



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