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Wann ist endlich wieder Sommer? – Formate, die eigene Wege gehen

Julian Quack | 16. April 2021

Vor knapp einem Jahr, in der Anfangsphase der Pandemie, entwickelten Musiker_innen und Beteiligte aus unserem Projekt „app2music_DE“ detaillierte Leitfäden zur Durchführung von Online-Musikangeboten. (Die Leitfäden finden sich in unserem Beitrag: Online-Musikprojekte – Konzeptideen für Workshops). In dieser Serie möchten wir euch eine Auswahl gelungener Projekte vorstellen, die auf den genannten Konzepten basieren, oder aber ganz eigene Wege gehen, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern.

Es muss nicht immer online sein

Für viele Workshops und regelmäßige Angebote in der Kulturellen Bildung gab es und gibt es Möglichkeiten, alternative Formate zu entwickeln, die über das Internet durchgeführt werden. Auch für Musikangebote gibt es zahlreiche Tools, mit denen bereits professionell gearbeitet wird. All das ist aber nur sinnvoll einsetzbar, wenn die Teilnehmenden dieser Online-Angebote ein dementsprechendes Endgerät zur Verfügung haben, es bedienen und in einer angemessenen Umgebung damit arbeiten können. 

Zu Beginn des Workshops wurden erstmal alle Tablets angezündet.

Diese Grundvoraussetzungen sind insbesondere bei der Zielgruppe von Kultur macht stark oftmals nicht gegeben, weshalb sich das app2music_DE-Team in Kassel sehr um Sonderlösungen bemüht hat, die eine Durchführung der Angebote in Präsenzform ermöglichen. Anhand von drei Beispielen möchten wir zeigen, welche Wege trotz aller Hürden gegangen wurden.

Vor Ort kooperiert der app2music e.V. mit der Bunten Wege gUG und dem Institut für Musik der Universität Kassel. 

Beispiel 1: Ab in die Natur!

Für Angebote, die in Innenräumen stattfinden, galt auch schon vor Corona, dass es sich mit frischer Luft am besten musizieren lässt. Warum also nicht gleich den Proberaum nach draußen verlagern? Schließlich bot der vergangene Sommer bestes Wetter, um sich in der Natur aufzuhalten. Das folgende Video beweist nicht nur, dass das Wetter gut war, sondern auch, dass sich Natur und Technik zu musikalischen Zwecken wunderbar verbinden lassen können:

Basierend auf dem ursprünglichen Konzept „KlangGestalten“ wurde der Fokus hierbei auf das Sammeln von Klängen in der Natur gerichtet, die anschließend gemeinsam im Tonstudio zu einem Musikstück verarbeitet wurden. Unter dem Titel „4LMNTS“ – abgeleitet aus den vier Elementen Wasser, Feuer, Erde und Luft – fand eine ganze Reihe von Workshops zu diesem Motto statt. Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Sommer und viele weitere spannende Projekte dieser Art!

Weitere Anregungen zu Musikprojekten basierend auf KlangGestalten finden sich in den folgenden beiden Artikeln auf unserem Blog:
* KlangGestalten – Wir entwickeln Klang-Geschichten
* Projektideen mit Musikapps: Alltagsklänge neu entdecken

Beispiel 2: Jammerlappen sind auch hilfreich

Wie kann man eine AG in der Grundschule anbieten, obwohl man nicht ins Klassenzimmer darf und es auch kein Internet vor Ort gibt? Gar nicht so einfach! Die Übergangslösung in diesem Fall wirkt auf den ersten Blick etwas umständlich, hat aber dafür gesorgt, dass die AG weiterlaufen konnte und war darüber hinaus für alle Beteiligten eine Bereicherung. Schuleigene Betreuer_innen konnten kurzerhand dafür gewonnen werden, in einer Form des „Blitz-Coachings“ mit den Kindern zu arbeiten. Die musikalischen Aufgabenstellungen wurden dabei von unseren app2music_DE Musiker_innen mit den Betreuer_innen abgesprochen und vorab eigens entwickelte, kurze Tutorials für die jeweiligen Aufgaben auf alle Tablets überspielt, die sich die Kinder in Ruhe anschauen konnten:

Für offene Fragen der Kids und der Betreuer_innen blieben die Musiker_innen stets erreichbar vor der Klassentür und arbeiteten im Hintergrund weiter fleißig an den Skripten für die neuen Mini-Tutorials bzw. drehten diese parallel im Nebenraum. Durch dieses kurze Sonderformat konnten Betreuer_innen aus dem Nachmittagsbereich wichtige Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Musikapps sammeln und auch für unsere app2music_DE-Musiker_innen in Kassel war die Entwicklung und der Dreh von kindgerechten Appmusik-Tutorials ein Novum. Auch wenn diese Sonderlösungen sicherlich bald der Vergangenheit angehören, hoffen wir, dass uns die Handpuppe „Jarno Jammerlappen“ noch weiter erhalten bleibt.

Beispiel 3: Tücken der Bürokratie

Oftmals sind Angebote – auch aufwändige Lösungen wie in Beispiel 2 – aufgrund von Zugangsbeschränkungen für externe Honorarkräfte an Schulen derzeit gar nicht möglich. Als Ausweichmöglichkeit bieten sich Jugendzentren in der umliegenden Nachbarschaft der Schulen an. Auch hier gelten natürlich wieder, je nach Bundesland, bestimmte Auflagen, die eingehalten werden müssen, damit musikalische Bildungsangebote stattfinden dürfen. Neben einem eigens entwickelten Hygienekonzept ist es (zumindest in Kassel/Hessen) hierbei wichtig, welche Art von Bildungsangebot in dem Konzept beschrieben wird. Allgemeingültig wird hier zwischen formaler, non-formaler und informeller Bildung unterschieden. Die Durchführung non-formaler, also außerschulischer und freiwilliger Angebote (zu denen alle app2music_DE-Angebote gehören) ist auch in Pandemiezeiten möglich, wobei diese aber als solche gekennzeichnet werden müssen.

* Informationsschreiben zur Kontaktnachverfolgung/Datenschutz für Teilnehmende (PDF)
* Lageplan mit Laufwegen (PDF)
* Unterweisung der Mitarbeitenden zum Infektionsschutz (PDF)
* Allgemeine Hygieneregeln / Hygienekonzept (PDF)

Aber wie sieht so ein Hygienekonzept eigentlich aus und was muss darin alles enthalten sein? Um die damit verbundene Arbeit zu erleichtern, stellt uns die Bunte Wege gUG freundlicherweise ihre Konzepte zur Verfügung, damit wir sie an dieser Stelle teilen können. Zusätzlich zum Konzept finden sich unter den obenstehenden PDFs weitere Dokumente, die im Rahmen von non-formalen Bildungsangeboten zum Einsatz kommen.
Bei Rückfragen stehen die Autoren gerne selber Rede und Antwort. Zu erreichen unter: falk.jacob@klang-keller.de

Zum Abschluss bleibt nur noch zu sagen, dass wir gespannt auf die kommenden Projekte sind, die in Kassel entstehen. Bei so viel Einsatz und Vorbereitung kann es ja nur gut werden!

Sein Werdegang führte ihn über Rock und Metal bis hin zu einer klassischen Ausbildung am Instrument. Er wirkte bereits in zahlreichen Projekten in den Bereichen Theater, Tanz und Tonstudio mit. An app2music fasziniert ihn vor allem die Möglichkeit, unmittelbar künstlerische Ideen umsetzen zu können, egal mit welcher musikalischen Vorbildung man einsteigt. Die interessanteste App für ihn ist zur Zeit „Sector“ – kontrolliertes Chaos.



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